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Corporate Design Relaunch: Markenrefresh für gewachsene Marken

Corporate Design Relaunch

Corporate Identity, Brand Design, Marketing
LOG-CD-001 · Mission Briefing

Corporate Design Relaunch: Markenrefresh für gewachsene Marken — ohne dass Sie unkenntlich werden.

Eine Marke, die seit Jahrzehnten am Markt ist, hat etwas, das keine neue Marke besitzt: gewachsenes Vertrauen. Genau das wird beim Relaunch zur größten Chance — und zum größten Risiko. Wir zeigen, wie traditionsreiche Marken modernisieren, ohne ihre Identität zu verlieren. Mit Beispielen von Lufthansa über Deutsche Bahn bis zum mittelständischen Handwerksbetrieb aus dem Rhein-Main-Gebiet. Unser Credo: Mensch vor Maschine. Substanz vor Effekt.

✎ TEAM FRESH Editorial ⏱ 21 Min. Lesezeit 🗓 10. Mai 2026 📍 Biebricher Allee 23, Wiesbaden
LOG-CD-002 · Situation Report

1 · Warum gewachsene Marken jetzt über einen Relaunch nachdenken

Wenn ein Kunde uns mit einem Markenrefresh anspricht, beginnt das Gespräch fast immer mit einem leisen Unbehagen. „Unsere Marke wirkt nicht mehr ganz so frisch wie früher." „Auf dem Smartphone sieht das Logo zerquetscht aus." „Wir hängen seit 1989 an dieser Farbpalette." „Die Wettbewerber haben alle umgestellt, nur wir nicht." Das sind keine emotionalen Bauchschmerzen, das sind Frühwarnsignale.

2026 ist ein besonderes Jahr für das Thema. Drei Entwicklungen kommen zusammen: Erstens hat die digitale Welt die Anforderungen an visuelle Identitäten grundlegend verändert — Logos müssen heute auf 24-Pixel-App-Icons genauso funktionieren wie auf 4K-Displays. Zweitens treibt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG, seit Juni 2025 in Kraft) Marken zu Kontrastanpassungen, die ohnehin längst überfällig waren. Drittens haben sich Sehgewohnheiten in den letzten fünf Jahren durch Streaming, Social Media und mobile-first-Kommunikation rasant verschoben.

8–15
Jahre — typischer Refresh-Zyklus etablierter Marken
79 %
der Konsument:innen präferieren Marken mit klarer Haltung (2025)
46 %
Steigerung des Wiedererkennungswerts durch konsistentes Audio-Branding
>50 %
aller Markenrelaunches scheitern oder erreichen ihre Ziele nicht

Die letzte Zahl ist die wichtigste. Mehr als die Hälfte aller Relaunches verfehlt das gesteckte Ziel. Nicht, weil Designer:innen ihre Arbeit nicht beherrschen. Sondern weil der Relaunch oft als kosmetische Operation angefasst wird statt als strategischer Prozess. Wer das versteht, hat den ersten und wichtigsten Schritt schon getan.

Unsere These

Ein Corporate Design Relaunch ist kein Designprojekt mit Strategieanteil, sondern ein Strategieprojekt mit Designanteil. Wer diese Reihenfolge umdreht, baut schöne Oberflächen auf instabilem Fundament — und wundert sich nach 18 Monaten, warum die Verkaufszahlen nicht reagieren.

LOG-CD-003 · Operation Modes

2 · Refresh vs. Relaunch: Welcher Weg ist der richtige?

In der Branche werden die Begriffe gerne synonym benutzt — sind aber zwei sehr unterschiedliche Eingriffstiefen. Der Markenrefresh arbeitet evolutionär: Logo wird in den Proportionen modernisiert, Farben werden digital optimiert, Typografie wird geschärft. Die Marke bleibt nach 14 Tagen Karenz sofort wiedererkennbar. Der Markenrelaunch hingegen ist ein strategischer Neustart: neue Positionierung, oft neue Markenarchitektur, deutlich verändertes visuelles System. Hier wird die Marke wirklich neu eingeführt.

Markenrefresh

Evolutionär — die Marke bleibt

  • Strategie und Positionierung sind im Kern stabil und passen weiter
  • Logo wird modernisiert, nicht ersetzt — Proportionen, Strichstärken, digitale Tauglichkeit
  • Farben werden für Bildschirme und Barrierefreiheit optimiert
  • Typografie wird zeitgemäß ausgewählt, oft mit erweitertem Schriftpaket
  • Kommunikation: leise einführen, wenig Erklärungsbedarf
  • Beispiele: Lufthansa 2025, Bosch, Audi, Bundesliga 2010
Markenrelaunch

Revolutionär — die Marke wird neu eingeführt

  • !Strategie oder Geschäftsmodell wurden grundlegend verändert
  • !Markenarchitektur wird neu sortiert — Submarken, Dachmarke, Tochterfirmen
  • !Visuelles System wird grundlegend überarbeitet, nicht nur poliert
  • !Naming kann mit auf den Tisch kommen (heikel, aber manchmal nötig)
  • !Kommunikation: laut, erklärend, mit Storytelling und Roll-out-Kampagne
  • !Beispiele: Mailchimp, Opel, Dunkin', Telekom 2022

Die ehrliche Diagnose-Frage

Bevor überhaupt Designer ans Werk gehen, stellen wir Ihnen genau eine Frage: Hat sich die Strategie geändert — oder das Bauchgefühl, dass das Design nicht mehr passt? Beide Antworten sind legitim. Sie führen nur zu sehr unterschiedlichen Projekten. Das Bauchgefühl wird mit einem Refresh bedient. Die Strategieänderung verlangt einen Relaunch — und vorher Strategie-Arbeit.

Häufige Fehleinschätzung

Viele Auftraggeber wollen einen Refresh kaufen und meinen einen Relaunch. Oder umgekehrt: Sie planen einen Relaunch und wären mit einem Refresh besser bedient. Diese Diagnose ist die wichtigste Stunde des gesamten Projekts — wir nehmen sie uns immer im Erstgespräch.

LOG-CD-004 · Brand DNA

3 · Markenkern und Marken-DNA: Was nicht angetastet werden darf

Jede gewachsene Marke hat unverhandelbare Bestandteile — visuelle Codes, an denen Kunden die Marke seit Jahren wiedererkennen. Wer diese Codes löscht, löscht Markenkapital. Wer sie respektiert und modernisiert, schafft etwas Seltenes: eine Marke, die gleichzeitig vertraut und neu wirkt.

Welche Elemente das genau sind, ist von Marke zu Marke unterschiedlich. Bei der Lufthansa ist es der Kranich (seit 1918), bei der Deutschen Bahn der rote Keks (seit 1949), bei der Telekom das Magenta und das T, bei BMW die blau-weiße Niere. Bei einem Wiesbadener Familienunternehmen kann es eine spezielle Hausschrift sein, eine Farbgebung im historischen Briefkopf oder eine markante Bildmarke, die seit dem Vater des heutigen Inhabers verwendet wird.

DNA 01

Ikonische Bildmarke

Symbole, die die Marke seit Jahrzehnten tragen. Werden modernisiert, nicht ersetzt — außer die Marke positioniert sich grundsätzlich neu.

DNA 02

Primärfarbe

Bei Telekom-Magenta, Coca-Cola-Rot oder DB-Rot ist die Farbe Teil der Marke selbst — rechtlich geschützt, kulturell verankert. Nicht ersetzen, allenfalls digital justieren.

DNA 03

Markentonalität

Wie spricht die Marke? Was sagt sie nie? Welche Werte schwingen mit? Eine 80 Jahre alte Versicherung darf nicht klingen wie ein 18 Monate altes Berliner Tech-Startup.

DNA 04

Heritage-Geschichten

Gründungslegende, regionale Verwurzelung, Familieneigentümerschaft. Diese Geschichten sind Markenkapital — werden im Refresh modernisiert erzählt, nicht versteckt.

DNA 05

Charakteristische Form

Coca-Cola-Flasche, Toblerone-Dreieck, der Knick im Audi-Logo — Formsprachen, die Wiedererkennung sogar ohne Logo ermöglichen. Heilige Kuh.

DNA 06

Audio-Signatur

Telekom-Jingle, McDonald's „I'm lovin' it"-Whistle, das Intel-Bong. Hörbare Marken werden 2026 wichtiger, nicht unwichtiger — gerade durch Smart Speaker und Podcasts.

Die Frage, die wir im Brand Audit immer stellen

Wenn Ihr Logo, Ihre Hauptfarbe und Ihr Markenname für 30 Sekunden verschwinden — wären Sie noch erkennbar? Falls ja: Was ist das Element, das Sie trägt? Falls nein: Sie haben mehr Designkapital als Markenkapital. Beides ist okay, aber es bedeutet sehr unterschiedliche Strategien für den Relaunch.

LOG-CD-005 · Mission Debriefs

4 · Sieben große Relaunches und was wir daraus lernen

Theorie ist schnell formuliert. Die wahren Lehren stehen in den Erscheinungsbildern, die in den letzten Jahren wirklich live gegangen sind — manche brillant, manche mit blauem Auge, manche als Lehrbuchbeispiele dessen, was man lieber lassen sollte.

Lufthansa 2025: Vom Boden bis zum Himmel

Ende 2025 stellte die Lufthansa Group ihren Markenauftritt grundlegend neu auf — und doch behutsam. Der Kranich (1918 von Otto Firle entworfen) bleibt das stärkste Symbol, wird aber in zwei Rollen aufgeteilt: Ikone der Airline und Absenderzeichen der Group. Die eigentliche Modernisierung passiert in Proportionen, Trägerformen, Typografie und Farbwelt — das Dunkelblau wird zur neuen Primärfarbe, der weiße Kranich auf dunkelblauem Grund erscheint auf den Leitwerken statt blauer Kranich auf gelber Scheibe. Lehre: Bei einer Marke mit fast einem Jahrhundert ikonischem Erbe wird die Heritage zentral inszeniert, nicht versteckt — und genau dort modernisiert, wo sich Marken im digitalen Raum heute beweisen müssen.

Deutsche Bahn 2017: Der Keks bleibt

Der DB-„Keks" stammt in seiner Grundform von 1949 und wurde 1993 von Kurt Weidemann modernisiert, später von Erik Spiekermann mit der DB Type weiterentwickelt. Beim jüngsten Refresh ging es um Markenarchitektur: über 750 Einzelauftritte im Konzern wurden harmonisiert, ohne den Keks anzutasten. Bei 100 % Bekanntheit gilt nämlich auch — in den Worten des damaligen DB-Markenchefs — „100 % Meinung". Lehre: Bei nationalen Ikonen ist der größte Hebel selten das Logo, sondern die Ordnung der Markenfamilie und die Konsistenz der Touchpoints.

Telekom 2022: Vom Kreis zur Form

Die Deutsche Telekom befreite ihr T aus dem Kreis, in dem es seit 2006 saß. Heute steht das digital-T frei, in der charakteristischen Anordnung „Digit-T-Digit". Das Magenta blieb sakrosankt — es ist sogar markenrechtlich geschützt. Das Unternehmen positioniert sich auf „digitalen Optimismus". Lehre: Manchmal liegt die Modernisierung darin, ein Element wegzulassen — nicht hinzuzufügen.

Bosch: Subtile Modernisierung in Grau

Bosch hat den dreidimensionalen 3D-Apple-Ästhetik der frühen 2000er einer flachen, klaren Form weichen lassen. Die abstrahierte Form stellt nach wie vor den Anker eines Elektromotors dar — eines der ersten Bosch-Produkte. Die rote Wortmarke blieb seit 1981 praktisch unverändert. Die Tiefeänderung von Schwarz zu tiefem Grau wirkt unauffällig, signalisiert aber zeitgemäße Reife. Lehre: Subtile Änderungen mit langer Halbwertszeit. Manchmal ist das beste Refresh-Ergebnis das, das die meisten Kunden gar nicht bewusst bemerken — aber unbewusst wahrnehmen.

Mailchimp: Vom Tool zur Marke

Mailchimp wuchs vom E-Mail-Tool zur Marketing-Plattform. Das alte Branding fiel auseinander, jede Sparte machte ihr eigenes Ding. Der Relaunch vereinheitlichte alle Produkte unter einer wiedererkennbaren visuellen Sprache — mit dem ikonischen Affen-Maskottchen Freddie als Anker. Lehre: Wenn das Geschäftsmodell wächst, muss die Markenarchitektur mitwachsen — sonst verzettelt sich die Marke in Tochter-Logos und Produkt-Submarken.

Twitter zu X: Wie man Markenwert vernichtet

Twitter hatte einen der seltensten Vermögenswerte überhaupt: ein Verb. Man twitterte. Mit der Umbenennung zu X im Juli 2023 wurde dieser Wert über Nacht ausgelöscht. Bloomberg schätzte den vernichteten Markenwert auf zwischen 4 und 20 Milliarden Dollar. Lehre: Naming ist nicht Design. Wer den Markennamen anfasst, fasst die Substanz an — und sollte dafür einen sehr triftigen Grund haben, der weit über persönliche Vorlieben hinausgeht.

Tropicana 2009: Das berühmteste Lehrstück

Im Januar 2009 launchte Tropicana ein neues Verpackungsdesign. Die ikonische Orange mit dem Strohhalm verschwand, an ihre Stelle trat ein generisches Glas Saft. Innerhalb von zwei Monaten brachen die Verkäufe um 20 % ein — rund 30 Millionen Dollar Umsatzverlust. Tropicana kehrte zur alten Verpackung zurück. Lehre: Wiedererkennungsmerkmale sind keine grafischen Spielereien. Sie sind die Brücke, die die Kundin im Supermarktregal in 0,8 Sekunden zur Marke führt. Wer diese Brücke abreißt, baut sie nicht so schnell wieder auf.

Was alle Beispiele eint

Die erfolgreichen Relaunches haben gemeinsam, dass sie klar definierten, was an der Marke unverhandelbar ist. Die gescheiterten haben gemeinsam, dass sie genau diese Elemente angefasst haben — entweder aus „Mut zur Lücke" oder weil eine neue Führung etwas eigenes hinterlassen wollte. Das ist die zuverlässigste Heuristik, die wir kennen.

LOG-CD-006 · Regional Heroes

5 · Mittelstand und Region: Wenn die kleine Marke groß denkt

Konzern-Relaunches landen in den Designblogs. Die spannenderen Geschichten passieren oft eine Etage tiefer — bei Familienunternehmen, regionalen Anbietern und Mittelständlern, die seit zwei oder drei Generationen am Markt sind. Hier sind die Herausforderungen oft größer, weil das Markenkapital persönlicher ist und der Refresh näher am Inhabertisch verhandelt wird.

VfL Wolfsburg 2025: Die Rückkehr zur Tradition

Im April 2026 stellte der VfL Wolfsburg sein neues Wappen vor — und das Spannende dabei: Es ist gleichzeitig radikal alt und modern aufgeräumt. Statt des runden Logos der letzten 24 Jahre kehrt das traditionelle Zinnenwappen zurück, eine modernisierte Version des burginspirierten W-Designs. Der Prozess wurde partizipativ geführt: Vereinsführung, Stadt und aktive Fans gestalteten gemeinsam mit. Lehre für den Mittelstand: Wenn Sie eine Marke mit emotionaler Tiefe haben (und das haben mehr Marken, als Sie denken), kann der mutigste Schritt sein, in der Vergangenheit nach unentdeckten Schlüsseln zu suchen.

FC Bayern 2024: Wenn das Gesetz den Refresh auslöst

Der FC Bayern hat 2024 sein Wappen still angepasst — etwas helleres Blau, etwas strahlenderes Rot. Der Grund war nicht „wir wollten mal was Neues", sondern das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz, das im Juni 2025 in Kraft trat und Kontrastverhältnisse zwischen Text und Hintergrund regelt. Eine pragmatische Modernisierung, die auch für jeden Mittelständler relevant ist, der eine Website betreibt. Lehre: Manchmal kommt der Anlass von außen. Es lohnt sich, regulatorische Verpflichtungen als Chance zu nutzen, einen ohnehin überfälligen Refresh strukturiert zu starten.

VfB Stuttgart 2024: Tradition als Modernisierungs-Argument

Der VfB Stuttgart präsentierte zum 130-jährigen Jubiläum ein neues Logo — eine stilisierte Weiterentwicklung des bisherigen Designs. Die Vereinsfarben Rot und Weiß bleiben, modernisierte Formen und klarere Linien wirken zeitgemäßer, ohne die Verwurzelung zu verleugnen. Lehre für Familienunternehmen: Ein Jubiläum ist der natürlichste Anlass überhaupt, um einen Refresh zu kommunizieren. Es gibt eine Geschichte, eine Frist und eine Erwartungshaltung — alles drei zahlt auf den Erfolg ein.

B2B-Hidden-Champions: Lechler, Moser, TUBEX

Die spannendsten deutschen Refresh-Cases finden im B2B-Mittelstand statt: Hidden Champions wie Lechler (Weltmarktführer für Behälterreinigungsdüsen), Moser (Erfinder der Haarschneidemaschinen) oder TUBEX (Marktführer Aluminium-Verpackungen) haben in den letzten Jahren werteerhaltende, aber sichtbare Markenrelaunches durchgeführt — mit dem klugen Prinzip, das Kapital eines gut eingeführten Logos zu bewahren und als Grundlage für ein modernes Erscheinungsbild zu nutzen. Lehre: Im B2B sind die treuen Bestandskunden Ihr wichtigstes Asset. Sie verzeihen ein vorsichtiges Refresh leichter als ein lautes Rebranding.

Regionale Marken aus dem Rhein-Main-Gebiet

In unserer Nähe — zwischen Wiesbaden, Mainz, Frankfurt und Aschaffenburg — gibt es Dutzende von Markenrefreshs, die nie in den Designblogs auftauchen, aber für die jeweiligen Unternehmen eine echte Wende bedeuten: der Bauunternehmer in zweiter Generation, der seine Identität für die digitale Generation seiner Kunden ändert. Die regionale Brauerei, die ihren Kupferton wieder aktiv inszeniert. Der Industrie-Zulieferer, der nach 40 Jahren Helvetica auf Weiß ein eigenes visuelles System bekommt. Das alles sind keine Headlines, aber es sind die Projekte, die Auftragsbücher verändern.

Übrigens: Wir haben in Wiesbaden direkten Bezug zur Frankfurter Sport-Szene, kennen die Lokalmedien zwischen Mainz und Aschaffenburg und arbeiten für mittelständische Industrie, Healthcare-Hersteller, Bildungsinstitutionen und Verbände aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet. Über unsere Schwester-Plattform HUMAN FOCUS® verbinden wir Markenrefresh-Projekte mit Kultur- und Führungsentwicklung — ein Hebel, den die wenigsten Wettbewerber so spielen können.

LOG-CD-007 · Field Manual

6 · Do's und Don'ts: Was wir in 20 Jahren gelernt haben

Was hier folgt, ist nicht das Ergebnis eines Branding-Lehrbuchs, sondern die Summe aus zwei Jahrzehnten Beratungs- und Designerfahrung — mit Erfolgen, mit blauen Augen und mit Lehrgeldern, die man besser nicht zweimal zahlt.

Do

Was den Relaunch trägt

  • Mit Strategie starten. Erst die Frage „Wer wollen wir sein?", dann die Frage „Wie sehen wir aus?". Nie umgekehrt.
  • Marken-DNA definieren. Vor dem Refresh wissen, was unverhandelbar ist. Schwarz auf Weiß.
  • Stakeholder einbinden. Führungskreis, Vertrieb, Kundenservice — im Workshop, nicht erst im Roll-out.
  • Designsystem statt Style-PDF. Modular, digital, wartbar — nicht ein 80-Seiten-PDF, das niemand öffnet.
  • Touchpoint-Audit. Wo erscheint die Marke heute überhaupt? Vom Briefkopf bis zum Linkedin-Banner.
  • Heritage erzählen. Geschichte ist Wert, nicht Ballast. „Seit 1948" gehört nach vorne, nicht in die Fußzeile.
  • Roll-out planen. Reihenfolge, Budget, Verantwortlichkeiten — vor dem Designstart, nicht hinterher.
  • Messbare Ziele. Markenbekanntheit, Recall, Recommendation — vor und nach dem Relaunch erhoben.
Don't

Was den Relaunch killt

  • ×Keine Trend-Kopien. Wer 2026 ein flat sans-serif Logo bekommt, weil „das alle haben", hat 2030 das gleiche Problem wie heute.
  • ×Kein Big-Bang ohne Story. Kunden mit fertigem Logo am Montag überraschen ist Brand-Sabotage.
  • ×Ikonen nicht löschen. Die Orange auf der Tropicana-Packung. Der Burberry-Reiter. Die DB-Form. Heilige Kühe existieren.
  • ×Naming nicht aus persönlicher Vorliebe ändern. Twitter-zu-X kostete Milliarden. Sehr teure Lehrstücke.
  • ×Kein Designsystem nur auf Print denken. Wenn das Logo auf 24px-Favicon nicht funktioniert, hat das Designsystem ein Problem.
  • ×Nicht im Vakuum entwickeln. Ein Logo, das nicht auf realer Verpackung, realer Website und realem Linkedin-Banner getestet wurde, ist Konzept, kein Design.
  • ×Nicht alles demokratisch abstimmen. Geschmacksabstimmungen produzieren Geschmackskompromisse. Strategie braucht Klarheit.
  • ×Kein Roll-out auf Weiß. Wer einen Relaunch nicht aktiv kommuniziert, schenkt 80 % seines Markenwerts dem Wettbewerb.

Die ehrlichste Faustregel

„Ein gutes Logo dreht ein Unternehmen nicht um. Aber ein schlechtes Logo kann jedes Quartal kosten."

Das ist keine besonders inspirierende Aussage — aber sie schafft die richtige Erwartungshaltung. Ein Relaunch ist keine Wundermedizin, sondern eine notwendige Hygiene-Maßnahme für Marken, die langfristig relevant bleiben wollen. Wer das so kommuniziert, bekommt vom Vorstand realistische Budgets und realistische KPIs.

LOG-CD-008 · Flight Path

7 · Unser Phasenmodell: Vom Brand Audit zum Designsystem

Wir arbeiten in fünf klar abgegrenzten Phasen. Jede Phase hat ein definiertes Ergebnis und ein Go/No-Go-Gate — das heißt: keine Phase startet, bevor die vorherige abgeschlossen und freigegeben ist. Klingt formal, ist es auch — und genau das verhindert die teuren Korrekturschleifen, die Relaunch-Projekte ansonsten regelmäßig aus der Spur bringen.

PHASE 01

Brand Audit

Bestandsaufnahme aller Touchpoints, Wettbewerbsanalyse, Stakeholder-Interviews, Heritage-Recherche.

PHASE 02

Strategie

Markenkern, Positionierung, Tonalität und — falls nötig — Markenarchitektur. Workshop mit Leadership.

PHASE 03

Konzeption

2 bis 3 Designrouten als Look & Feel, exemplarisch auf Schlüsselmedien angewandt. Auswahl gemeinsam.

PHASE 04

Designsystem

Logo-Varianten, Farbpaletten, Schriftfamilie, Bildwelt, Layoutprinzipien, Iconographie, ggf. Audio-Branding.

PHASE 05

Roll-out

Touchpoint-Implementation, CI-Manual, Schulung, Launch-Kampagne, kontinuierliche Pflege.

Warum genau in dieser Reihenfolge?

Weil jeder Punkt im Prozess eine andere Frage beantwortet. Brand Audit klärt: Wo stehen wir heute, objektiv? Strategie klärt: Wo wollen wir hin? Konzeption klärt: Wie sieht der Weg dorthin aus? Designsystem klärt: Was ist genau die operative Grundlage? Roll-out klärt: Wie kommt das Neue zu allen Beteiligten? Wer eine dieser Fragen überspringt, baut auf Sand. Wer sie in falscher Reihenfolge angeht, baut Korrekturschleifen ein, die Zeit und Geld kosten.

Klassischer Fehler

Viele Auftraggeber wollen direkt in Phase 03 oder 04 einsteigen — weil die ersten beiden Phasen „weich" wirken und das eigentliche Design verzögern. Wir haben in 20 Jahren genau zwei Projekte erlebt, bei denen das funktioniert hat. In allen anderen Fällen kostete das Überspringen mehr Zeit und Geld als die strategische Vorarbeit gespart hätte.

LOG-CD-009 · Building Blocks

8 · Sechs Bausteine eines modernen Corporate Designs

Was gehört 2026 in ein vollwertiges Corporate Design? Ein Logo allein reicht längst nicht mehr — und ein 80-seitiges Print-Manual auch nicht. Hier sind die Bausteine, die wir in jedem Projekt mindestens betrachten und je nach Marke unterschiedlich tief ausgestalten.

BLOCK 01

Logo-System

Hauptlogo, Sekundärlogo, Bildmarke, Wortmarke, App-Icon — jede Variante für ihren eigenen Einsatzkontext, vom 24px-Favicon bis zum LKW.

BLOCK 02

Farbsystem

Primär-, Sekundär- und Akzentfarben in Print- und Digital-Werten. Inklusive Kontrastprüfung gemäß WCAG für Barrierefreiheit (BFSG).

BLOCK 03

Typografie

Hausschrift mit Schnitten für Print und Web, ggf. eine zweite Schrift für besondere Anwendungen. Lizenzklarheit inklusive.

BLOCK 04

Bildwelt

Fotostil, Illustration, Iconography, Bildauswahl-Kriterien. Eine eigene Bildsprache trennt eine Marke von den austauschbaren Stockfoto-Wettbewerbern.

BLOCK 05

Layoutsystem

Raster, Module, Hierarchie-Regeln — das Geheimnis konsistenter Auftritte über alle Medien. Ein gutes Layoutsystem ist 80 % der Wiedererkennbarkeit.

BLOCK 06

Tonalität & Audio

Markenstimme, Tone-of-Voice-Guide, ggf. Audio-Logo und Soundbranding. 2026 wichtiger als je zuvor — Smart Speaker, Podcasts, Voice-First.

Das digitale CI-Manual ersetzt das PDF

Wir liefern moderne CI-Manuals heute fast ausschließlich als digitales Brand-Portal — ein webbasiertes Tool mit Suche, Download-Bereich für Logos in allen Varianten, Farbcodes zum Kopieren, Schriftpaketen, Templates und Anwendungsbeispielen. Vorteile gegenüber PDF: durchsuchbar, jederzeit aktuell, zentral pflegbar, ohne Versions-Chaos. Ihre Mitarbeitenden, Druckereien und externen Dienstleister haben einen einzigen verbindlichen Anlaufpunkt.

LOG-CD-010 · Service Packages

9 · Unsere Leistungspakete im Überblick

Statt Sie mit einem One-Size-Fits-All-Angebot zu konfrontieren, bieten wir verschiedene Eintrittstiefen an — je nachdem, wo Sie heute stehen und was Ihre Marke wirklich braucht. Alle Pakete lassen sich kombinieren oder zu einem mehrstufigen Programm verbinden. Konkrete Preise besprechen wir individuell, weil sich Aufwand stark nach Markenarchitektur, Touchpoint-Anzahl und Roll-out-Tiefe unterscheidet.

MISSION · AUDIT

Brand Audit

Kompakt · 2 bis 3 Wochen

  • Vollständige Bestandsaufnahme aller Touchpoints (Print, Digital, Verpackung, Architektur)
  • Wettbewerbsanalyse: Wer macht was warum besser oder schlechter?
  • SWOT-Analyse Ihrer aktuellen visuellen Identität
  • Stakeholder-Interviews mit 4 bis 6 Schlüsselpersonen
  • Ergebnis: Befund-Dokument mit Handlungs­empfehlung — Refresh nötig oder nicht?
Audit anfragen
Beliebt
MISSION · REFRESH

Markenrefresh

Mittlere Tiefe · 3 bis 6 Monate

  • Brand Audit als Einstieg, Strategie-Workshop mit dem Führungskreis
  • Logo-Modernisierung in den Proportionen, nicht Ersetzung
  • Farbsystem digitalfit (BFSG-konform) & erweiterte Sekundärpalette
  • Typografie-Update mit erweitertem Schriftpaket
  • Bildsprache, Layoutprinzipien, Iconography
  • Digitales CI-Manual als Brand-Portal
Refresh planen
MISSION · RELAUNCH

Markenrelaunch

Strategischer Neustart · 9 bis 18 Monate

  • Vollständige Markenstrategie inkl. Positionierung und Markenversprechen
  • Markenarchitektur für Dachmarke, Submarken und ggf. Tochterfirmen
  • Komplettes neues Designsystem — Logo, Farbe, Typo, Bild, Sound
  • Tonalitäts- und Tone-of-Voice-Guide
  • Roll-out-Konzept mit Touchpoint-Reihenfolge und Kommunikationsplan
  • Launch-Kampagne und interne Aktivierung
Relaunch besprechen
MISSION · LOGO

Logo-Sprint

Fokussiert · 6 bis 10 Wochen

  • Logo-Audit der bestehenden Marke
  • 2 bis 3 Designrouten als Logo-Konzept
  • Auswahl gemeinsam mit Ihnen, dann Detail-Ausarbeitung
  • Logo-Varianten: Hauptlogo, Sekundär, Bildmarke, App-Icon, Schwarz/Weiß
  • Mini-CI-Guide mit Verwendung, Mindestabständen, Fehlanwendungen
Logo angehen
MISSION · SYSTEM

Designsystem & Brand-Portal

Modular · 8 bis 12 Wochen

  • Aufbau eines digitalen CI-Manuals als wartbares Brand-Portal
  • Logo-, Farb-, Schrift- und Bild-Bibliothek mit Download-Bereich
  • Templates für Office, Social Media, Präsentation, Newsletter
  • Konkrete Anwendungsbeispiele pro Touchpoint
  • Schulung Ihrer internen Anwender:innen
System aufbauen
MISSION · ROLLOUT

Roll-out-Begleitung

Operativ · 6 bis 12 Monate parallel

  • Touchpoint-Inventar und Roll-out-Plan mit Reihenfolge und Verantwortlichkeiten
  • Anpassung Website, Social-Media-Profile, Beschilderung, Print-Materialien
  • Launch-Kampagne intern (Teams) und extern (Kunden, Öffentlichkeit)
  • Schulung der Anwendergruppen, Druckereien, Dienstleister
  • Brand Compliance · Pflege für 6 bis 12 Monate nach Launch
Roll-out planen
Zwei Häufige Wege

Die meisten unserer Kunden starten mit einem Brand Audit und entscheiden danach evidenzbasiert, ob Refresh oder Relaunch passt — und mit welchem Budget. Andere Kunden kommen mit klarer Bestellung „Wir brauchen ein neues Logo" — und gehen direkt in den Logo-Sprint. Beide Wege funktionieren, je nach Vorarbeit und Klarheit beim Start. Konkrete Preise kalkulieren wir individuell und transparent — ein erstes Scoping-Gespräch ist kostenfrei.

LOG-CD-011 · Launch Operations

10 · Roll-out: Wie der neue Auftritt nicht im Sande verläuft

Der gefährlichste Moment eines Relaunches ist nicht der Designprozess. Es ist der Tag nach dem Launch — wenn das CI-Manual freigeschaltet ist, alle Beteiligten gratuliert haben und das Tagesgeschäft wieder übernimmt. Hier sterben die meisten Relaunches still und leise. Die Druckerei nimmt aus Bequemlichkeit das alte Logo, die Vertriebsmannschaft behält ihre alte Visitenkarte, der externe Webentwickler kennt nur die alte Farbpalette. Nach 12 Monaten existieren beide Welten nebeneinander — und die Marke ist unklarer als vorher.

Fünf Roll-out-Hebel, die wir konsequent ziehen

  1. Touchpoint-Inventar. Wir listen jeden Ort auf, an dem die alte Marke erscheint — von der Website über Verpackungen, Briefpapier und Beschilderung bis zur Signatur in Outlook. Reihenfolge nach Sichtbarkeit und Relevanz.
  2. Phasenplan statt Big Bang. Erst die digitalen Touchpoints (Website, Social, E-Mail-Signaturen), dann die natürlich verbrauchten Print-Materialien (Visitenkarten zum Bestellzeitpunkt, Drucksachen mit nächstem Lauf), zuletzt die teuren Hardware-Touchpoints (Beschilderung, Fahrzeugflotte). Spart Budget und reduziert Reibung.
  3. Interne Aktivierung vor externer Kommunikation. Mitarbeitende sind die wichtigsten Markenbotschafter:innen. Erst werden sie geschult und stolz gemacht — dann erfahren Kunden vom Refresh.
  4. Storytelling, nicht nur Bekanntmachung. „Wir haben ein neues Logo" ist langweilig. „Warum wir nach 38 Jahren unsere Marke geschliffen haben — und was bleibt" ist eine Geschichte, die Kunden interessiert.
  5. Brand Compliance · Begleitung. 6 bis 12 Monate nach dem Launch überprüfen wir Touchpoints, korrigieren Drift, beraten neue Dienstleister und schützen die Investition.

Faustregel: Rechnen Sie für den Roll-out etwa genauso viel Aufwand ein wie für das Designprojekt selbst. Wer 100.000 Euro in ein neues Designsystem investiert und 5.000 in den Roll-out, hat 95 % seines Investments unsicher gemacht.

Die zwölf-Wochen-Regel

In den ersten zwölf Wochen nach Launch entscheidet sich, ob das neue Design zur gelebten Marke wird oder zu einem Hochglanz-Manual auf einer SharePoint-Seite. In dieser Phase brauchen Sie klare Verantwortliche auf Ihrer Seite und einen Partner, der bei Fragen sofort verfügbar ist — nicht erst nach Zwei-Wochen-Wartezeit.

LOG-CD-012 · Known Questions

11 · Häufige Fragen

Wann ist ein Corporate Design Relaunch wirklich notwendig?

Ein Relaunch ist sinnvoll, wenn Ihre Marke spürbar in die Jahre gekommen ist (typisch nach 8 bis 15 Jahren), wenn das Geschäftsmodell sich verändert hat, wenn neue Zielgruppen erschlossen werden sollen, wenn das aktuelle Design auf modernen Bildschirmen und in digitalen Anwendungen nicht mehr funktioniert, oder wenn eine Fusion oder strategische Neuausrichtung ansteht. Wichtig: Ein Relaunch löst keine Geschäftsprobleme, die strategischer Natur sind. Er macht eine bereits klare Strategie sichtbar.

Was ist der Unterschied zwischen Markenrefresh und Markenrelaunch?

Ein Markenrefresh ist eine evolutionäre Modernisierung: Logo wird subtil angepasst, Farben digitalfähig gemacht, Typografie geschärft. Die Marke bleibt sofort wiedererkennbar. Ein Markenrelaunch hingegen ist eine grundlegende Neuausrichtung mit neuer Positionierung, oft neuer Markenarchitektur und einem deutlich veränderten visuellen System. Die Faustregel: Refresh, wenn die Strategie passt, aber das Design veraltet ist. Relaunch, wenn die Strategie selbst neu gedacht werden muss.

Wie lange dauert ein Corporate Design Relaunch?

Ein fokussierter Markenrefresh für eine mittelständische Marke dauert typischerweise 3 bis 6 Monate von der Analyse bis zum CI-Manual. Ein vollständiger Markenrelaunch mit Strategie-Workshop, Markenarchitektur, Designsystem und Roll-out-Begleitung liegt eher bei 9 bis 18 Monaten. Entscheidend ist nicht Geschwindigkeit, sondern saubere Phasenarbeit, klare Entscheidungswege bei Ihnen im Haus und ein realistischer Roll-out-Plan über alle Touchpoints hinweg.

Wie verhindert man, dass Bestandskunden sich vom Relaunch abwenden?

Drei Hebel helfen entscheidend. Erstens: ikonische Markenelemente bewusst erhalten — Farben, Symbole, charakteristische Formen, an denen Kunden die Marke seit Jahren erkennen. Zweitens: Bestandskunden früh mitnehmen, nicht überraschen — durch Storytelling, Vorab-Kommunikation, gegebenenfalls Fan- oder Kundeneinbindung im Prozess. Drittens: Übergangsphase planen statt Big-Bang. Tropicana und Twitter-zu-X sind Lehrbeispiele dafür, wie ein zu radikaler Bruch Markenwert vernichten kann.

Brauchen wir wirklich ein eigenes CI-Manual oder reicht eine Präsentation?

Sie brauchen ein CI-Manual, sobald mehr als zwei Personen Ihre Marke anwenden — und das ist im Mittelstand fast immer der Fall. Ohne Manual driftet das Design in jeder Abteilung, jeder Niederlassung und jedem externen Dienstleister auseinander. Wir liefern moderne CI-Manuals heute meist als digitale Brand-Portale mit Download-Bereich für Logos, Farbcodes, Schriften, Templates und konkreten Anwendungsbeispielen — wartbar, durchsuchbar, immer aktuell.

Wie viel Mitarbeiter-Einbindung ist beim Relaunch sinnvoll?

Mehr als die meisten denken, aber weniger als manche verlangen. Wir empfehlen Stakeholder-Interviews mit der Geschäftsführung, einen Workshop mit dem erweiterten Führungskreis sowie eine Town-Hall oder ein Walkthrough-Format zum Roll-out, damit das Team Eigentümerschaft entwickelt. Was nicht funktioniert: das gesamte Designsystem demokratisch abstimmen — am Ende entstehen Kompromiss-Lösungen, die niemandem richtig gefallen. Design braucht Beteiligung in der Strategie und Klarheit in der Ausführung.

Was kostet ein Corporate Design Relaunch grob?

Wir kalkulieren Relaunch-Projekte immer individuell, weil sich Aufwand stark nach Markenarchitektur, Touchpoint-Anzahl, Roll-out-Tiefe und Branchen-Spezifika unterscheidet. Ein Refresh-Paket für eine fokussierte mittelständische Marke ist deutlich günstiger als ein Konzern-Relaunch über mehrere Submarken hinweg. Ein unverbindliches Erstgespräch und ein erstes Scoping sind kostenfrei. Sprechen Sie mit uns über Ihren konkreten Fall — wir liefern dann ein transparentes Angebot mit klaren Phasen und Meilensteinen.

Können Sie Referenzen für Corporate Design Relaunches zeigen?

Ja, sehr gerne — und zwar bewusst im persönlichen Gespräch. In über 20 Jahren TEAM FRESH haben wir Markenrelaunches, Refreshs und CI-Entwicklungen für Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen begleitet: vom Healthcare-Hersteller über den Energieversorger bis zum traditionsreichen Mittelständler aus dem Rhein-Main-Gebiet. Welche Cases am ehesten zu Ihrer Situation passen, klären wir am besten direkt — dann zeigen wir konkrete Vorher-Nachher-Beispiele und sprechen über Erfahrungswerte, die für Ihr Projekt relevant sind.

LOG-CD-FINAL · Launch Window open

Bereit für den nächsten Orbit?

In 30 Minuten klären wir, wo Ihre Marke heute steht und welcher Weg — Audit, Refresh oder vollwertiger Relaunch — gerade zu Ihrer Situation passt. Unverbindlich, konkret, mit Blick auf Substanz statt auf Trends. Wir freuen uns, in einem persönlichen Gespräch konkrete Referenzen aus 20 Jahren TEAM FRESH zu zeigen.

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 📞 +49 611 341 349 82 Kontaktformular